{"corpus":"steiner","locus":"GA 90a/1904-03-11/p011","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Die ganzen theosophischen Lehren, die wir kennen, waren im Wesentlichen von den unteren Lehren. Karma und Reinkarnation waren Brahmanen-Lehren. Von dieser Brahmanen-Lehre, die viele Jahrtausende vor Christi Geburt zurückgeht, ist es nicht verwunderlich, dass sie etwas Eigentümliches hat. Und was ist das, was die Brahmanen-Lehre Eigentümliches hat? Denken Sie sich, Sie lernen Theosophie bis zu einem gewissen Grade. Wenn Sie dann in die Brahmanen-Lehre eindringen, so werden Sie finden, dass alles, was die Theosophie hat, schon in der Brahmanen-Lehre zu finden ist. Das, was Jakob Böhme gesagt hat, ist schon eher eine Stufe höher. Gehen Sie aber wieder zur Brahmanen-Lehre, so werden Sie finden: Auch das war schon da. Sie gehen weiter, sie bekommen die ChelaSchaft, gehen wieder zur Brahmanen-Lehre und finden, dass auch das schon darinnen steht. Wir kommen schließlich darauf, dass wir gar nicht ausmachen können, wie tief die Brahmanen-Weisheit ist. Und wenn uns noch tiefere Weisheiten aufgehen werden, so ist es wahrscheinlich, dass wir noch tiefere darin finden.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"XX. Über den Sattva-Zustand","site_heading":null,"date":"1904-03-11","location":null,"word_count":161,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90a/1904-03-11/p011","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90a/1904-03-11/p011"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/90a/1904-03-11/p011","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1903–1904 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.","evidence_translation":"Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1903-1904, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90a); the description calls them \"Hörermitschriften\", and the served text carries the note-taker's gap marker \"[Lücke in der Mitschrift]\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}