XXXV. Unterschiede im Gefüge des Geistes zwischen dem zweiten Rama, Krishna und Buddha

GA 90a/1904-06-25/p013 ·1904-06-25 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1903–1904 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1903-1904, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90a); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.

Da haben wir das Wissen auf die einzelne Persönlichkeit zugeschnitten, die dadurch wieder international wird. Das gibt die kosmische Bedeutung des Christentums, er versuchte, dem Menschen als Menschen etwas zu geben. Er war deshalb nicht nur der «Weg wie Krishna - Anordnung -, nicht «Wahrheit» wie Buddha - Zusammenfassung -, sondern das «Leben». Er hat deshalb nichts aufgeschrieben, er hat die Sachen gelebt, unabhängig von der nationalen Färbung, die in der Sprache gegeben wird. Vorbildliches Leben, Zentrum und Mittelpunkt für das neue Bekenntnis, das in dem Ihm-Gehören zu suchen ist. Eine Versammlung der Bekenner um die Persönlichkeit ist nötig. Nicht nur verstehen muss ich, was er lehrt, sondern im Leben muss man in ihm vereinigt sein. Wir haben unsere Hände in seine Wunden gelegt [Lücke in der Mitschrift]

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