XXXV. Unterschiede im Gefüge des Geistes zwischen dem zweiten Rama, Krishna und Buddha
Da haben wir das Wissen auf die einzelne Persönlichkeit zugeschnitten, die dadurch wieder international wird. Das gibt die kosmische Bedeutung des Christentums, er versuchte, dem Menschen als Menschen etwas zu geben. Er war deshalb nicht nur der «Weg wie Krishna - Anordnung -, nicht «Wahrheit» wie Buddha - Zusammenfassung -, sondern das «Leben». Er hat deshalb nichts aufgeschrieben, er hat die Sachen gelebt, unabhängig von der nationalen Färbung, die in der Sprache gegeben wird. Vorbildliches Leben, Zentrum und Mittelpunkt für das neue Bekenntnis, das in dem Ihm-Gehören zu suchen ist. Eine Versammlung der Bekenner um die Persönlichkeit ist nötig. Nicht nur verstehen muss ich, was er lehrt, sondern im Leben muss man in ihm vereinigt sein. Wir haben unsere Hände in seine Wunden gelegt [Lücke in der Mitschrift]
Cite:
GA 90a/1904-06-25/p013 · edition original