{"corpus":"steiner","locus":"GA 90a/1904-07-18/p005","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Dasjenige, was ich zu sagen habe, ist auch schon in den Schulen der ersten christlichen Jahrhunderte von demselben Gesichtspunkte aus gelehrt worden auf der Grundlage der sogenannten okkulten oder geheimen Methoden. Wir dürfen uns nicht wundern, wenn diejenigen, welche aus den Schriften die Wahrheit des Christentums beweisen wollen, aus dem, was geblieben ist, wenn sie geschichtlich diese Wahrheit belegen wollen, zu keinem rechten Resultat kommen können, so wie andererseits auch heute noch der Okkultist nicht in der Lage ist, das Wichtigste, was er zu sagen hat, in Schriften niederzulegen. So ist es auch heute noch. Nicht die Evangelisten, noch ihre Nachfolger waren in der Lage, das Wichtigste mitzuteilen. Aber in den okkulten Schulen waren die Methoden erhalten geblieben, wodurch diese Wahrheiten gefunden werden konnten; sie wurden teilweise fortgesetzt, fortgepflanzt. Diese Wahrheiten sind teilweise den Schülern der okkulten Schulen ‹gezeigt› worden. Ich sage ‹gezeigt› worden, nicht ‹gelehrt›. Wer über solche Wahrheiten sprechen will, muss sie als Tatsache gesehen haben.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"XLV. Okkulte Forschung über die Evangelien","site_heading":null,"date":"1904-07-18","location":null,"word_count":158,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90a/1904-07-18/p005","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90a/1904-07-18/p005"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/90a/1904-07-18/p005","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1903–1904 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.","evidence_translation":"Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1903-1904, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90a); the description calls them \"Hörermitschriften\", and the served text carries the note-taker's gap marker \"[Lücke in der Mitschrift]\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}