XLVI. Evangelien und Einweihung
Nachschriften davon sind solche Urkunden wie das Markus-Evangelium. Nun habe ich Ihnen dargestellt, wie sich zu alledem das Johannes-Evangelium verhält. Johannes stellte sich als der eigentliche Testamentsvollstrecker Christi dar. Die Worte, die Jesus am Kreuze sprach, sind nicht ohne Bedeutung. Er übergibt der Mutter den Jünger, den er lieb hat. Und der Jünger, den Jesus lieb hatte, war, nach den Aufzeichnungen der Akasha-Chronik, der von Jesus eingeweihte Lazarus. Damit stellt sich das Lazarus-Wunder als ein Initiationsvorgang dar. Das heißt nichts anderes, als dass er der Jünger war, der eingeweiht worden ist, der also auch das Tiefste, was zu sagen ist, sagen kann. Deshalb ist das Johannes-Evangelium das tiefste und deshalb ist es auch eine Botschaft geworden, deren Erklärung kein Ende nehmen kann. Immer tiefer dringt man, immer neue Punkte findet man, selbst der Gelehrte.
Cite:
GA 90a/1904-07-25/p007 · edition original