{"corpus":"steiner","locus":"GA 90a/1904-07-26/p014","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Dann sprechen wir von den «Söhnen des Feuernebels. Durch Feuer ist der lemurische Kontinent zerstört worden, nicht durch Wasser, wie der atlantische Kontinent. Ich bitte dies zu beachten, es ist nicht ganz leicht zu fassen. Während der zweiten Menschenrasse, also während der sogenannten hyperboreischen Zeit, waren die Menschen Luftwesen. Sie waren Wesen, die inkarniert waren in Luft und sie waren vollständig in schwingender, vibrierender Bewegung. Die Anlage zu Organen hat er sich schon mitgebracht. Ausgebildet waren sie aber noch nicht. Was sich zunächst ausbildete, war die Anlage zum Ohr. Der Mensch war damals ein tönendes Wesen. Er war so, wie wenn man ihn hätte hören können. In der Vischnu-Lehre hat sich das erhalten. Vischnu hat die Weisheit in der Trompetenschnecke gefunden. Das ist eine Andeutung, dass die Menschheit damals schon zum Gehör veranlagt wurde. Während der Entwicklung der dritten Rasse, in der lemurischen Zeit, bildete sich die Fähigkeit aus, Formen zu sehen, Gegenstände zu unterscheiden. Das Innenleben war schon früher vorhanden. Aber das von Außen an uns Herantretende konnte damals noch nicht unterschieden werden. Das Auge konnte noch keine Formen wahrnehmen. Die Fähigkeit Räumliches zu sehen wurde damals erst entwickelt. Dadurch wuchs der Mensch hinaus in die physische Welt. Diese Entwicklung war abgeschlossen in der Mitte der lemurischen Zeit.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"XLVII. Ein Überblick über unsere Entwicklung","site_heading":null,"date":"1904-07-26","location":null,"word_count":209,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90a/1904-07-26/p014","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90a/1904-07-26/p014"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/90a/1904-07-26/p014","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1903–1904 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.","evidence_translation":"Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1903-1904, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90a); the description calls them \"Hörermitschriften\", and the served text carries the note-taker's gap marker \"[Lücke in der Mitschrift]\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}