{"corpus":"steiner","locus":"GA 90a/1904-07-26/p023","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Die ursemitische Rasse hat den Grundstock für unsere arische Rasse abgegeben. Jetzt will ich zeigen, was in der arischen Rasse entwickelt werden soll. In der lemurischen Rasse war es das Vorstellungsvermögen, in der atlantischen Rasse das Gedächtnis. Jetzt in der arischen Rasse ist es das, was man das Denkvermögen nennt. Jede Rasse in der Welt, jede Stufe, jede Etappe der Entwicklung hat eine bestimmte Aufgabe. Immer wird mit Hilfe eines späteren Prinzips das frühere weiter entwickelt. Was früher da war, wird jetzt mit Manas weiter entwickelt. In der fünften Wurzelrasse entwickelte sich Manas nun weiter. Dieses Denkvermögen ist das innerlichste, was wir erblicken können. Das hat daher einen ganz persönlichen Charakter. Während der Lemurier ein unmittelbares Bewusstsein hatte von der Reinkarnation, hatte der Atlantier bei seinem Innenleben ein sehr geschwächtes Erinnerungsvermögen an die Reinkarnation. Er hatte zwar, wenn etwas entwickelt worden war, in sich auffrischen können das Bewusstsein der lemurischen Rasse, und dann erinnerten sich die Leute an Vorgänge im früheren Leben. Aber im Großen und Ganzen war bei den Atlantiern, bei denen die kombinatorische Fähigkeit sich entwickelte, das Gefühl für die Reinkarnationen ganz erstorben. Und noch mehr natürlich war es, dass innerhalb der fünften Wurzelrasse dieses Gefühl nicht da sein konnte. Das Denken ist eine innerlichste persönliche Angelegenheit. Die Persönlichkeit des Menschen verfolgt hauptsächlich das Leben zwischen Geburt und Tod. Daher ist in der Kraft, welche die fünfte Wurzelrasse auszubilden hatte, nur wenig vorhanden, was dazu hätte führen können, die Reinkarnation zu bekennen. Dann haben die Führer der fünften Wurzelrasse in der mannigfaltigsten Weise ein sehr vernünftiges Netz über die Welt ausgespannt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"XLVII. Ein Überblick über unsere Entwicklung","site_heading":null,"date":"1904-07-26","location":null,"word_count":263,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90a/1904-07-26/p023","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90a/1904-07-26/p023"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/90a/1904-07-26/p023","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1903–1904 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.","evidence_translation":"Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1903-1904, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90a); the description calls them \"Hörermitschriften\", and the served text carries the note-taker's gap marker \"[Lücke in der Mitschrift]\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}