LXIV. Über das Hellsehen
GA 90a/1904-10-30/p026
·1904-10-30
·
original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1903–1904 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1903-1904, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90a); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.
Man kann nun glauben, dass der Mensch, wenn er die Entwicklung bis zu dieser Stufe durchmacht, zum Träumer wird, dass er seine gewöhnliche Nüchternheit und Urteilskraft verliert. Im Gegenteil, es hört da jede Möglichkeit auf, sich einem Aberglauben, einem Dogma hinzugeben. Auch Zweifelsucht und Skeptizismus verschwinden aus der Seele, wenn der Mensch dahin gelangt, sich einen Begriff von dieser Stufe der Entwicklung zu machen. Es gibt nun einen dem traumerfüllten Schlaf und einen dem Tiefschlaf analogen Zustand. Wenn der Mensch so weit fortgeschritten ist, das Devachan zu schauen, so gibt es für ihn noch andere Zustände, in die er sich mit Bewusstsein versetzen kann. Es sind solche, in denen er etwas viel Höheres erleben kann. Diese Zustände bestehen in Folgendem.
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