{"corpus":"steiner","locus":"GA 90a/1904-11-14/p036","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wir müssen Bekenner der Reinkarnationslehre sein, wir müssen sagen: Der Mensch, der vor mir steht, ist da gewesen und wird wiederkommen; die Wahrheit in ihm anzunehmen als das Samsara - die Welt, in der wir leben, die Welt des ewigen Wechsels, des Kreislaufes der Wiedergeburten. An die Wiederverkörperung glauben - ich erlebe dann die Wiederverkörperung. Sie lehrten sie und lebten in diesem Sinne. Sie ist gelehrt worden zu allen Zeiten; was vor vielen Jahrhunderten gelehrt worden, es wächst der Gemeinschaftsglauben heraus aus diesem Glauben. Das ist der tiefste Wesenskern der Theosophie. Indem wir dieses erklären, fühlen wir aufleuchten, was damals geschehen. Derjenige, der war, sitzt neben uns, wir fühlen uns vereint mit dem, der nach uns kommt. So erheben wir uns, so können wir das höhere Geistige herunterbannen. Ich wollte zeigen, was das Gemeinschaftsleben ist - aus jeder Zeile der Apokalypse kann so etwas tief hervorgeholt werden, die ganze theosophische Bewegung kann daraus erklärt werden.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"LXX. Apokalypse VII","site_heading":null,"date":"1904-11-14","location":null,"word_count":155,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90a/1904-11-14/p036","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90a/1904-11-14/p036"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/90a/1904-11-14/p036","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1903–1904 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.","evidence_translation":"Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1903-1904, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90a); the description calls them \"Hörermitschriften\", and the served text carries the note-taker's gap marker \"[Lücke in der Mitschrift]\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}