LXXXI. Trennung in männlich und weiblich

GA 90a/1904-12-31/p004 ·1904-12-31 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1903–1904 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1903-1904, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90a); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.

Damals bei der Trennung waren alle Kräfte des Menschen noch magischer, unmittelbarer als jetzt, sodass wir nach der Trennung in der Wesenheit finden zwei auf Mann und Weib getrennte, noch magische seelische Kräfte. Die des Männlichen muss man bezeichnen als mehr dem Willen verwandte Kräfte, die des Weiblichen als dem Gemüte und Gedächtnis verwandte Kräfte. So ist die Menschheit geteilt. Im Sanskrit ist Iccha Shakti die dem Männlichen mehr ähnliche Kraft; Kriya Shakti, die dem Weiblichen mehr ähnliche. Beide Kräfte sind in der ursprünglichen Form gar nicht vorhanden, indem in der weiteren Entwicklung die Anähnlichung der weiblichen gemütsartigen dem männlichen willensartigen eingetreten ist.

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