II. Elementarische, siderische und himmlische Gottheiten. Menschheitsentwicklung und Tierkreis
Und jetzt tritt ein wichtiger Moment in der Evolution ein: dass das Wesen, aus dem das Ich hervorging, eine Zweiheit ist; denn es ist ja ein makrokosmisches Wesen. Der Mikrokosmos ist der AtmaEmbryo und der Makrokosmos ist das, was von außen als IshwaraBewusstsein einwirkt. Sodass Sie haben jetzt nach dem Sternbild der Waage, wo es dann auseinandergeht, die Zweiheit: das Jungfräuliche der Seele, die Jungfrau, und was von außen hereinkommt, das Kraftvolle. Das kann man auch Willen nennen, der Löwe. Und nun sind wir schon bei demjenigen Punkt, wo Löwe und Jungfrau, die vorher sich nur in Naturreichen geltend gemacht haben, nach und nach im Menschen zur Vereinigung kommen, der hermaphroditische Mensch, die Zwillinge. Natürlich muss sich zwischen Löwe und Jungfrau und Zwillingen die Umkehr vollziehen; was außen war, muss nach innen kommen, das bedeutet der Krebs. Wir haben es nun im hermaphroditischen Menschen veranlagt, die Zweiheit, die nun nach der andern Seite heraustritt. Das, was früher höhere Natur war, wird niedrigere Natur: Stier. Und jetzt beginnt wieder der Aufstieg, es geht hinauf zum Widder. Was niedere Natur war, wird zum Repräsentanten der Gerechtigkeit - Jason-Sage.
Cite:
GA 90b/1905-01-02/p016 · edition original