XXIII. Die Apokalypse des Johannes I
Wir begleiten unsere Voreltern in diejenigen Orte, die ihnen die heiligsten waren. Da wurde ihnen dargestellt, wie der Gott selbst heruntersteigt auf die Erde, wie er verschmilzt mit dem stofflichen Dasein. Man nennt das die Kreuzigung der Gottheit im Irdischen. Das wurde so dargestellt, dass eine menschliche Gestalt in eine Art Sarg gelegt wurde; das bedeutete, dass sich die Gottheit in die Materie begibt. Dann wurde gezeigt, dass der Mensch sich vervollkommnen muss; dann würde er den Gott selbst in sich finden. Das ist dieselbe Kraft, die gekreuzigt ist in der Materie, und die daher aus der Materie heraus wieder neu geboren werden kann.
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GA 90b/1905-01-16/p004 · edition original