XXIII. Die Apokalypse des Johannes I
GA 90b/1905-01-16/p009
·1905-01-16
·
original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.
Die Eingeweihten sollen in dem Sinne wirken, dass die Menschen auf die Zukunft vorbereitet würden. Die Propheten waren in die Mysterien eingeweiht. Jeder Einweihungsinhalt wird später offenbar. In demselben Augenblick wird ein neuer Inhalt gegeben für eine neue Zukunft. Christus hat in dem Lazarus-Wunder selbst eine solche Einweihung vollzogen. Das Evangelium war durch das Christentum offenbar geworden, war Botschaft geworden. Eine neue Geheimlehre entwickelte sich nun im ersten Christentum. Draußen wurde der Inhalt der Evangelien verkündet, das Leiden, die Auferstehung. In den Mysterien aber wurden Ereignisse der Zukunft dargestellt. Auch heute gibt es noch christliche Mysterien. Darin wird dargestellt, was in der fernen Zukunft geschehen soll.
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