{"corpus":"steiner","locus":"GA 90b/1905-01-16/p015","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Im sechsten Kreislauf wird etwas Besonderes sein. In einer verfeinerten Materie wird er dann sein. Heute können wir das Wort nur in physischen Luftschwingungen verkörpern. Nur insofern ich mein Wesen im Worte ausdrücke, kommt es zu einem anderen. Aber im sechsten Zyklus werden wir aus einem feineren Stoff bestehen, sodass wir unser ganzes Wesen nach außen in Schwingungen fortpflanzen und vor allen Menschen unser ganzes Wesen enthüllen werden. Heute kann der Mensch durch die grobe Stofflichkeit vieles verbergen. Dann aber, in der sechsten Runde, werden wir ganz Schwingung, ganz Ton sein, Wesen, die in rhythmischen oder nicht-rhythmischen Wellen sich der Umwelt mitteilen. Dann ist das Wort, der Name des Menschen äußere Körperlichkeit. Jetzt kann der Mensch nicht sein ganzes Wesen der Außenwelt mitteilen. Aber es gibt immer schon Wesen, die übermenschlich sind, wie das Wort selbst; diese können im Fleisch schon im vierten Zyklus sein, was die anderen im sechsten Zyklus werden. Das Wort ist in Christus schon Fleisch geworden. Das, was für die Menschen sich im sechsten Zyklus vollziehen kann, das hat sich im vierten Zyklus durch Christus hereingestellt in die Menschlichkeit. Das ist das Geheimnis der Menschenwerdung des Logos.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"XXIII. Die Apokalypse des Johannes I","site_heading":null,"date":"1905-01-16","location":null,"word_count":191,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90b/1905-01-16/p015","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90b/1905-01-16/p015"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/90b/1905-01-16/p015","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.","evidence_translation":"Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them \"Hörermitschriften\", and the served text carries the note-taker's gap marker \"[Lücke in der Mitschrift]\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}