XXIII. Die Apokalypse des Johannes I

GA 90b/1905-01-16/p020 ·1905-01-16 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.

Der Mensch hat außer dem physischen Leib noch einen Astralleib. Dieser ist in der Entwicklung noch nicht so weit wie der physische Leib. In Bezug auf den physischen Leib ist der Mensch Gott ähnlich; nur noch schöner wird das Menschengeschlecht werden. Die weitere Vervollkommnung wird sein, dass er den astralischen Leib vervollkommnen wird. Das Empfinden, Fühlen und dergleichen wird vollkommener werden. Das geschieht im fünften Zyklus. Wir stehen noch vor diesem Zyklus. Jetzt ist des Menschen astralischer Körper noch nicht so weit entwickelt. Entwickelt ist jetzt erst der physische Körper. Im astralischen Körper wird er erst Mensch in dem fünften Zyklus. Da, wo der Mensch mit dem Gefühl daliegt vor dem Lamm, anbetend, steht er noch nicht als völliger Mensch da. Da hat er eine der Gestalten der Tierheit. Diese astralische Gestalt des Menschen hat er sich errungen durch frühere Entwicklungsstufen hindurch. Gewisse Eigenschaften der Tierheit drücken sich in den Rassen aus. Den Mut bezeichnet der Löwe, das sinnliche Schaffen das Rind, die Kuh; der Mensch bezeichnet den niederen Menschen, den Kama-Manas-Menschen, der sich über das Irdische erhebt. — Diese sind noch nicht gottähnlich. Menschen mischen sich in das Gottähnliche hinein und werden symbolisiert durch die vier Tiere, das ist der Zeitpunkt, in dem der Mensch angelangt sein wird in der sechsten Wurzelrasse, nachdem ein Untergang wieder über die Erde hinweggegangen sein wird.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/90b/1905-01-16/p020.json
Cite: GA 90b/1905-01-16/p020 · edition original