XXIII. Die Apokalypse des Johannes I
Auch die drei nachfolgenden Runden beschrieb der Apokalyptiker. Man kann diese Runden nicht mit dem astralischen Hellsehen sehen, sondern nur, wenn der Mensch in die Welt des Devachan, die mentale Welt eindringt. Wenn der Mensch so weit gelangt ist, dann schaut er im Geiste. Wenn der Mensch in diese Devachan-Welt eindringt, dann sieht er nicht, sondern dann hört er. Er ist dort hellhörend. Hellhörend ist der Ausdruck, den wir gebrauchen für die geistige Welt. Er hört dort die Sphärenmusik, von der in den Pythagoreer-Schulen gesprochen wurde. Goethe deutet auch das Tönen an, da wo er vom Geiste redet. «Die Sonne tönt», sagt Goethe. Dadurch wird auf das Hörbare hingedeutet, wie es im Devachan ist. «Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke.» Die Engel sind die geistigen Wesenheiten, die den Planeten vorstehen. Will man sehen, wie ein Zyklus sich abspielt, so muss man das in der Welt erkennen, was tönt; diese Weltzyklen deutet der Apokalyptiker an in den Posaunen der Engel.
Cite:
GA 90b/1905-01-16/p023 · edition original