XXIII. Die Apokalypse des Johannes I
In der sechsten Runde wird nun das ganze Wesen vor allen offenbar liegen. Aber noch bevor die sechste Runde anfängt, kann der Mensch das Christus-Prinzip aus sich heraus entwickeln. Was früher äußerlich war, ist bei dem Menschen Fähigkeit geworden durch Verinnerlichung, Involution. Die Veräußerlichung, die Evolution in den großen Weltgesetzen und die Verinnerlichung, Involution, verhalten sich wie Ausatmen und Einatmen. Während der Mensch durch die Rassen hindurchgeht, nimmt der Mensch das in sich auf, was um ihn lebt. Alle sind durchgegangen durch die alte indische Zeit, dann durch alle anderen Unterrassen, und so werden sie hineinleben in die Zeit, wo sie vor den Füßen des Lammes anbetend liegen werden. Die sieben Siegel werden dann entsiegelt, wenn der Mensch zu der Erkenntnis seiner selbst gekommen ist, zur Anbetung Christi. Dann wird das Buch entsiegelt. Weil Johannes andeutet, dass dies noch vor der siebenten Rasse ist, darum lässt er erst sechs Siegel öffnen; erst später das siebente Siegel, wenn der Mensch in der Entwicklung noch weiter gelangt ist.
Cite:
GA 90b/1905-01-16/p024 · edition original