{"corpus":"steiner","locus":"GA 90b/1905-01-30/p008","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Allerdings macht man sich vielleicht gar keinen Begriff von der Art und Weise, wie auf diesem Gebiete überhaupt Forschungen zustande kommen. Ich möchte hier zunächst einmal von dem Fall sprechen, der hier besprochen worden ist, nämlich von dem Fall, der einen Differenzpunkt ausmacht - nicht in der übrigen Esoterik, aber in der jüngeren Strömung, die sich in der theosophischen Bewegung zum Ausdruck gebracht hat [wie bei Sinnett, Leadbeater und Blavatsky]. Die theosophische Bewegung ist im Verhältnis zur okkulten Bewegung eigentlich eine sehr junge Bewegung. Im Jahr 1875 wurde sie gegründet. Der Okkultismus aber ist Jahrtausende alt. In Europa gab es dieselben Lehren, wie sie die Theosophie bringt; die Theosophie gab es in Europa auch, nur im achtzehnten Jahrhundert ist sie etwas zurückgetreten, weil der Materialismus nicht gestattete, dass man von diesen Dingen sprach. Der Materialismus ist etwas, was verscheuchend auf die heilige Wissenschaft des Okkultismus wirkt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"IV. Die Apokalypse und theosophische Kosmologie I","site_heading":null,"date":"1905-01-30","location":null,"word_count":146,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90b/1905-01-30/p008","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90b/1905-01-30/p008"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/90b/1905-01-30/p008","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.","evidence_translation":"Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them \"Hörermitschriften\", and the served text carries the note-taker's gap marker \"[Lücke in der Mitschrift]\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}