IV. Die Apokalypse und theosophische Kosmologie I

GA 90b/1905-01-30/p012 ·1905-01-30 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.

Der Esoteriker bezeichnet als «Erde» nicht das, was Gesteins- und Metallkomplexe sind, sondern er bezeichnet als Erde auch das, was zu der Erde gehört: die mineralische Welt, die Pflanzenwelt, die Tier- und die Menschenwelt. Dann haben wir uns diese Erde vorzustellen so, dass sie hervorgeht aus einem früheren Zustand. Den müssen Sie sich auch nicht so vorstellen wie die jetzige Erde, sondern so, dass Sie sich die damalige Erde in einer viel feineren Materie, gar nicht in einer physischen Materie vorstellen, sondern in einer Materie, die etwa so vorzustellen ist wie dasjenige, was wir menschlichen Astralkörper nennen, der den Menschen in Form einer Wolke einhüllt und durchtränkt. Aus solcher Materie bestand die damalige Erde. Dieser Zustand hat sich verdichtet zu unserm jetzigen physischen Zustand. Man hat ihn daher den unserer Erde vorangehenden astralen Globus genannt. Der nachfolgende, in den sich unsere Erde verwandeln wird, ist wiederum hinsichtlich der Materie ähnlich beschaffen wie dieser Zustand, er ist auch astralisch. Zum Unterschied von dem astralen Globus nennt man den dritten Globus den plastischen, aus dem Grunde weil, wenn Sie die Erde betrachten in diesem astralen Zustande, sie sich Ihnen undifferenziert zeigt, eine Masse, in welcher man viel weniger Wesenheiten unterscheiden kann als in dem dritten Globus.

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