IV. Die Apokalypse und theosophische Kosmologie I
Diese drei Entwicklungsstadien sind nicht die einzigen, welche unsere Erde durchmacht. Diesem astralen Globus ging ein anderer voran, und dem plastischen wird wiederum ein anderer folgen. Während hier [auf dem astralen Globus] die Wesenheiten, mit denen wir es zu tun haben - also auch die Menschen -, in einem Stoffe sind, der unserem Astralkörper gleichkommt, so ist hier [auf dem Globus, der dem astralen voranging] der Mensch und alle Wesenheiten, überhaupt die ganze Erde, in einer Materie, die der mentalen Aura, dem Denkkörper des Menschen gleichkommt. Es ist auf diesem Globus alles von äußeren Reizen abhängig. Aber das kommt nicht in unserer astralen Materie zum Vorschein. Was hier lebt, könnte man niemals sehen, auch nicht mit den Sinnen des Hellsehers. Da gibt es nur zu vernehmen, was der ‹Hellhörer› vernehmen kann. Alles ist geistiger Ton. Die geistigen Töne schwirren auf diesem Globus nur so durcheinander und sind dasselbe, was auf dem astralen Globus das Ineinanderfluten der Farben ist. Es ist ein Globus, den man den Rupa-Globus nennt. Das ist die Form, die wir auf unserer Erde im physischen Zustande in den Luftwellen kennen. So ist die unendlich feine Materie, aus der unsere Gedanken geformt sind. Nur Gedankenmaterie war damals auf der Erde vorhanden, als sie in diesem Zustande war. Dieser Globus ging allmählich durch Verdichtung in den astralen Globus über. ‹Rupa› heißt Form.
Cite:
GA 90b/1905-01-30/p014 · edition original