{"corpus":"steiner","locus":"GA 90b/1905-01-30/p016","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"In einem ähnlichen Zustand wird der Mensch wieder sein, wenn er den plastischen Zustand durchgemacht hat. Auf dem plastischen Globus bringen sich die Leidenschaften und Gefühle außerordentlich plastisch zum Ausdruck, während hier [auf dem intellektuellen Globus] in dem höheren Zustand alles in Tönen zum Ausdruck kommt. Diese Tonwelt, in der der Mensch leben wird, wird sich von der Tonwelt [absteigender] Linie [des Rupa-Globus] wesentlich unterscheiden. Wenn sich der Hellseher innerhalb dieses Globus versetzt und die ganze Tonwelt wahrnimmt, so nimmt er etwas wahr, was dem gleicht, das Sie hören, wenn Sie in einem Saal sitzen, in dem eine Symphonie gespielt wird, das aber ein rein Geistiges ist, das nicht mit physischen Ohren gehört wird. Während Sie [auf dem Rupa-Globus] absteigend etwas wie eine Symphonie wahrnehmen, nehmen Sie [auf dem intellektuellen Globus] aufsteigend Worte wahr, eine artikulierte Tonwelt mit dem Ausdruck der im Menschen lebenden Gedanken- und Vorstellungswelt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"IV. Die Apokalypse und theosophische Kosmologie I","site_heading":null,"date":"1905-01-30","location":null,"word_count":147,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90b/1905-01-30/p016","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90b/1905-01-30/p016"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/90b/1905-01-30/p016","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.","evidence_translation":"Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them \"Hörermitschriften\", and the served text carries the note-taker's gap marker \"[Lücke in der Mitschrift]\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}