IV. Die Apokalypse und theosophische Kosmologie I
Diesen beiden Globen geht je ein anderer voran - einer absteigend, einer aufsteigend. Das sind die Arupa-Globen. Sie sind formlos. Die Menschen waren dazumal so vorhanden, dass von ihnen in dieser ganzen Welt, die noch feiner ist als die Rupa-Welt, nichts anderes lebte als einzelne Töne, mit einem ganz bestimmten Timbre. Diese einzelnen Töne, die noch nicht zusammenstimmten, die [- wenn man so sagen darf -] noch nicht zu Melodien sich formten, sondern als einzelne Töne lebten, waren ganz wesenhaft. Unter diesen Wesen waren einzelne Grundwesenheiten der Pflanzen und Tiere und vor allem war auch jeder Mensch, wie er heute ist, schon vorhanden als ein Ton. Jeder Mensch hatte damals einen anderen Ton. Dadurch ist der Mensch ein Wesen, das sich von anderen unterscheidet. Dieser Ton, mit ganz bestimmter Färbung, ist der Mensch wieder, wenn er wiederum auf dem Globus angelangt sein wird, den wir den archetypischen Globus nennen wollen. Da ist der Mensch wiederum Ton, aber aus diesem Ton klingt alles das heraus, was er erfahren hat. Es ist ein Ton [von großer Fülle], aus dem die ganze reiche Erfahrung des Menschen herausklingt. Davon ist kaum eine Vorstellung zu machen, aber wie gesagt, es ist so vorzustellen, dass dies [auf dem Rupa-Globus] ein armer Ton ist, während [auf dem archetypischen Globus] das andere ein Ton ist, aus dem alles spricht, was der Mensch in den verschiedenen Entwicklungsstadien durchgemacht hat.
Cite:
GA 90b/1905-01-30/p017 · edition original