IV. Die Apokalypse und theosophische Kosmologie I
Der Merkur ist weiter in seiner Entwicklung als unsere Erde. Er ist bereits auf dem Zustand angelangt, auf dem die Menschen angelangt sein werden, wenn wir die astralische Plastizität haben werden. Die Wesen des Merkurs können den physischen Zustand ertragen. Die Erdenmenschen werden diesen Zustand auf einem astralen plastischen Globus durchmachen. Aber der Merkur gibt uns ein Bild davon, wie der Mensch werden wird, wenn er auf einem plastischen Globus sein wird. Bei ihnen ist die Plastizität mit dem physischen Zustand vereinbar. [Eine Verwandtschaft ist also vorhanden]. Aber die Planeten haben selbst ihre Ketten, und nur durch ihre Evolutionsstadien kann der Anschein erweckt werden, als ob die Erdenentwicklung etwas damit zu tun hätte. Die Wesen, die auf dem Merkur und auf dem Mars leben, sind nicht menschenähnlich. Sie machen ganz andere Evolutionen durch. Die Menschen können nur auf der physischen Erde physisch sein, während die Marswesen mit den Eigenschaften des astralen Menschen physisch sein können und die Merkurwesen plastisch sind auf dem physischen Globus, was die Menschen nur auf dem plastischen Globus sein können.
Cite:
GA 90b/1905-01-30/p028 · edition original