XXV. Über die Bedeutung der Katholischen Messe im Sinne der Mystik
So vereinigt sich der Mensch in der Kommunion» mit seiner siebengliedrigen Natur und strebt an 8 und 9: ‹Gloria› und ‹Regnum›. Dies wird begleitet von dem Paternoster. Zunächst kommt im Paternoster der Hinweis auf den seienden Gott des Himmels, dann «Dein Name», der Name Gottes, des Logos, der in Christus Fleisch geworden ist, dann «Dein Reich». Das Ganze ist ein Gleichnis für die daseiende Welt. Der Mensch soll seine Kommunion mit der daseienden Welt verstehen. Erst der Mensch, der aus den Mysterien herauskam, der verstand die Welt. Das kommt im Paternoster zum Ausdruck.
Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/90b/1905-03-17/p026.json
Cite:
Cite:
GA 90b/1905-03-17/p026 · edition original