XXVII. Die Apokalypse des Johannes II
GA 90b/1905-03-19/p006
·1905-03-19
·
original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.
Der Arzt im Sinne des Paracelsus hat den Zusammenhang zwischen einem Heilmittel und dem menschlichen Organismus erkannt; dass der Mensch verwandt gewesen ist mit irgendetwas in der Natur. Er sah die Gottheit in der Natur ausgebreitet und im Menschen wieder zusammengefasst. Wenn der Mensch diese Erkenntnis erlangt hatte, wenn er bestimmte Übungen durchgemacht hatte, wurde er in einem völlig abgeschlossenen Raum in einen anderen Bewusstseinszustand gebracht. Da machte der Mensch einen ganz bestimmten Prozess durch, der dreieinhalb Tage dauerte. Er erlebte jetzt im Seelenraum in der Wirklichkeit, was er im Unterricht gelernt hatte, nämlich den Hervorgang des Horus aus Isis und Osiris. Der Gott stieg wirklich hinab auf die Erde, und indem er hinabstieg, wurde er in die Naturreiche ausgebreitet.
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