XXVII. Die Apokalypse des Johannes II
GA 90b/1905-03-19/p015
·1905-03-19
·
original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.
In einem geistvollen Mythus wird die Überwindung der dritten Unterrasse durch die vierte Unterrasse ausgedrückt im trojanischen Krieg. Homer war ein Mystiker, ein «blinder Seher» - das ist der ständige Ausdruck der Mystiker, womit man den Seher bezeichnete. Es ist der trojanische Krieg die äußere, sinnbildliche Ausgestaltung der Ablösung der dritten Unterrasse durch die vierte Unterrasse, die Ablösung der Priesterkultur durch die Könige. Erst in der vierten Unterrasse kam der kombinierende Verstand ganz zur Ausbildung. Das, womit der Mensch in der vierten Unterrasse die dritte Unterrasse überwunden hat, ist der kombinierende Verstand, die Schlauheit des Odysseus. Das Pferd ist das Sinnbild für den Verstand. Es ist auch das Symbol für eine jegliche Unterrasse innerhalb der fünften Wurzelrasse.
Read this passage in another edition