X. Ostern und die Theosophie

GA 90b/1905-04-21/p004 ·1905-04-21 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.

Unsere Vorfahren waren mit anderen Gaben ausgestattet, es bestand noch ein lebendiger Zusammenhang mit den Quellen des Daseins, aus denen wir selbst sind und zu denen wir wieder zurückkehren. Das Osterfest hatte eine neue Form bekommen durch das Christentum. Es ist das ehrwürdigste Fest bei allen Völkern. Das Osterfest ist aber nicht erst ein Fest seit den Zeiten der Christenheit, sondern es hat schon früher bestanden. Das Ziel, welches angestrebt ist, konnte man in den Mysterien erreichen; das, was zum Bewusstsein kommen sollte, war zusammengesetzt im Auferstehen des Glaubens. Empedokles bezeichnet es mit den Worten: «Wenn du den Leib verlassend, dich zum freien Äther schwingst - zum Auferstehungsglauben —, wirst ein unsterblicher Geist du sein, dem Tode entronnen'

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