X. Ostern und die Theosophie
GA 90b/1905-04-21/p010
·1905-04-21
·
original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.
Anders ist es für den Chela: Welcher eine Verwandlung erfahren hat durch die Mysterien, dessen Ätherleib verschwindet nicht. Der Chela lernt, an seinem Ätherleib zu arbeiten. Wer anfängt, an seinem Ätherleib zu arbeiten, wer die Einweihung erfahren hat, der wird die Herrschaft über seien Ätherleib erringen. Der Mensch muss an seinem Ätherleib ebenso arbeiten, wie vordem an seinem physischen Leib und an seinem Astralkörper. Wenn in den Geheimschulen der Schüler das «Stirb und Werde» erlebte, dann hat er die Herrschaft über seinen Astralkörper errungen. Der Chela wird den Sieg erringen über den Tod, weil er sich unterworfen hat den Mysterien. Der Chela wird unempfindlich gemacht an seinem physischen Körper - der übt dann keine Herrschaft mehr über den Chela; der Körper ist dann weich und biegsam geworden.
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