X. Ostern und die Theosophie

GA 90b/1905-04-21/p023 ·1905-04-21 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.

Das ist der Anblick des Ostergeheimnisses - es ist nicht nur, dass man spricht vom «schlichten Mann aus Nazareth», sondern es kommt darauf an, dass Christus Jesus gelebt hat, dass er im Fleisch erschienen ist. Es ist dasselbe, was allen Menschen zugrunde lag, bevor die Menschheit herunterstieg in die Dichtigkeit. Das war der Sündenfall damals, als die Welt gegründet wurde. Dann liegt das Wort zugrunde, was da war, ehe denn die Welt war, und was da sein wird, wenn alle äußere Weisheit zugrundegegangen ist. Paulus spricht zuerst das Wort aus. Fichte sagt: «Stürzet alle auf mich ihr Felsen und zerstöret mich ..., denn ich bin stärker als ihr, wenn ich meine Bestimmung erfülle.»

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