XXXVI. Die geistige Entwicklung des Menschen
Ein Chela, ein Schüler gestaltet mit vollem Bewusstsein seinen Leib um; er will bis in den Lebensleib alles umarbeiten, alles vergeistigen. Er hat ausgelernt, wenn aus seinem Lebensleib ein Lebensgeist geworden ist. Der Mensch hat in seiner Gewalt seine moralischen Begriffe, er kann aus Erfahrung lernen, aber er kann erst im hochentwickelten Stadium daran denken, diejenigen Eigenschaften, die ihren Sitz in seinem Ätherleib haben - Temperament, Gewohnheiten, Charakter, Gedächtnis —- umzugestalten, zu vergeistigen. Aber er lernt dies ungemein langsam.
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GA 90b/1905-10-15/p015 · edition original