XVII. Das Verhältnis des Okkultismus zur theosophischen Bewegung
Also über das Verhältnis des Okkultismus zur theosophischen Bewegung und einige andere damit zusammenhängende Fragen möchte ich sprechen. Es ist oft und oft darüber gesprochen worden, ob die theosophische Bewegung, insbesondere insofern sie sich in der Theosophischen Gesellschaft zum Ausdruck bringt, eine okkulte Bewegung sei, oder ob man von allem Okkultismus in der theosophischen Bewegung absehen müsse. Die theosophische Bewegung als solche, insofern sie sich in der Theosophischen Gesellschaft zum Ausdruck bringt, kann keine okkulte Bewegung sein. Eine okkulte Bewegung hat andere Voraussetzungen als diejenigen sind, die in der Theosophischen Gesellschaft zum Ausdruck kommen können. Okkulte Gesellschaften hat es zu allen Zeiten gegeben. Diese hatten vor allen Dingen eines notwendig: nämlich, dass sie durch die ganze Art ihres Strebens eine Art von hierarchischer Gliederung waren. Das heißt, dass die Mitglieder einer solchen Gesellschaft, Brüderschaft, nach Graden geordnet waren. Jeder Grad, vom ersten bis hinauf in die neunziger Grade, hatte seine ganz bestimmte Aufgabe. Innerhalb jeden Grades gab es ganz bestimmte Aufgaben. Niemand konnte vorher in einen höheren Grad befördert werden, bis er die Aufgaben des niederen Grades erfüllt hatte.
Cite:
GA 90b/1905-10-22/p004 · edition original