XVII. Das Verhältnis des Okkultismus zur theosophischen Bewegung
Damit hängt es zusammen, dass die indische Rasse leicht etwas vom Astralkörper auf den Ätherkörper überleiten kann, dass diese indische Rasse leicht in den Ätherkörper hineinarbeiten kann. Das heißt nichts anderes, als dass durch okkulte Schulung der Inder leichter zu gewissen höheren Anschauungen kommen kann. Je leichter der Ätherkörper beeinflusst werden kann durch den Astralkörper, desto leichter ist es mit Bildern, ohne abstrakte Begriffe, auf den Ätherkörper einzuwirken. Umso leichter ist es dem, welcher im Astralen die Yogaschulung durchmacht, durch Bildvorstellungen zu den höheren Gebieten in Beziehung zu kommen. Diese wirken auf den Ätherkörper, der noch weich ist, ein. Man hat da nicht nötig, in strengen Begriffen zu arbeiten, sondern mit höchst einfachen Bildvorstellungen kann man an der Seele eines indischen Menschen arbeiten, und er wird zu sehr hohen Entwicklungsstufen kommen können.
Cite:
GA 90b/1905-10-22/p020 · edition original