XVII. Das Verhältnis des Okkultismus zur theosophischen Bewegung

GA 90b/1905-10-22/p042 ·1905-10-22 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.

Das Gedächtnis ist eines der Dinge, die bei der okkulten Schulung geopfert werden müssen. Es wird aber beim Aufstieg alles wieder erobert, was beim Abstieg verloren gegangen ist. Wenn Sie sich okkult höher entwickeln, dann haben Sie überhaupt kein Gedächtnis mehr. Das Gedächtnis hat sich zu etwas anderem entwickelt. Sie können das nachlesen im Luzifer-Heft Nr. 14 und 15. Da tritt denn das wirkliche Lesen in der Vergangenheit ein. Zuerst auf dem astralen Plan und dann in der Akasha-Chronik. Es wird dem Schüler dann das, was er an Gedächtnis verloren hat, an Lesekraft ersetzt. Er wird nicht mehr wissen, wann Cäsar geboren ist, aber er wird zurückverfolgen können die ganzen Vorgänge bis zu jener Zeit.

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