XVII. Das Verhältnis des Okkultismus zur theosophischen Bewegung
Die Bergpredigt ist eine Unterweisung von Christus an seine Jünger. Zunächst muss man wissen, was es heißt: «auf dem Berge sei. Da legte der Christus Jesus den Jüngern die großen Weltzusammenhänge dar. Es ist das ungemein interessant vom okkulten Standpunkte. In der okkulten Welt erscheint uns zunächst alles im Spiegelbilde. Ihre eigenen Leidenschaften sehen Sie verkehrt. Als wildes Tier kommt dem Menschen das Tier in ihm entgegen. Es ist das Hinausströmen der eigenen Leidenschaft, die im Spiegelbild wieder auf ihn zukommt. Daher dürfen wir sagen, dass der Mensch durch sich selbst notwendigerweise das Spiegelbild seiner Handlungen auf dem höheren Plane hervorruft. Die Zahl 126 erscheint als 621. Dass dies so ist, das sagte der Christus in den Seligpreisungen zu seinen Jüngern. «Selig werden» heißt, der Seele sich nähern. Der «Heilige Geist ist der Geist, der gesundend ist. Der erste Satz, wenn wir ihn richtig übersetzen, würde etwa lauten:
Cite:
GA 90b/1905-10-22/p044 · edition original