XVII. Das Verhältnis des Okkultismus zur theosophischen Bewegung
Ja, es gibt Gefahren bei dem okkulten Streben. Man muss vor allem wachsam sein, wach sein. Nicht mediumistisch. Der Okkultist betritt kein Gebiet des höheren Lebens anders als mit klarem Bewusstsein, sodass er dabei ist, ähnlich wie er in der physischen Welt wandelt. Ich darf nicht mein physisches Bewusstsein verlieren. Tue ich das, dann beginnt die Gefahr. Ich darf in keinem dumpfen Zustand des Bewusstseins etwas aufnehmen, sondern nur in völlig klarem Bewusstseinszustande. Personen, die in Dämmerzustände, Trance und mediale Zustände kommen, müssen sich hüten, anders als in völliger Freiheit ihren Lehrern gegenüberzutreten. Im Ganzen ist die Entwicklung nicht diese, dass der Schüler sich nach dem Astralen wendet, sondern die Methoden führen dazu, dass man erst dann auf den astralen Plan kommt, wenn man auf dem astralen Plan höhere Erlebnisse haben kann, wenn man nicht mehr all den verwirrenden Eindrücken ausgesetzt ist.
Cite:
GA 90b/1905-10-22/p052 · edition original