XVII. Das Verhältnis des Okkultismus zur theosophischen Bewegung

GA 90b/1905-10-22/p061 ·1905-10-22 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.

Wir fassen daher die Theosophie auf als die Ausführung des Christentums. Sie lehrt, was das Christentum nur angedeutet hat. Die alten Opfer sind Wasseropfer gewesen. Die Opfer der vierten Unterrasse sind Weinopfer. Und Christus verwandelt das Wasser in den Wein. Das ist physisch und materiell zu verstehen. Die christlichen Mönche dürfen Wein trinken. Es ist ihnen nicht verboten, Wein zu trinken. Das macht das Christentum zu einer anderen Art der Entwicklung. Die christliche Entwicklung muss sich ganz dem Führer anvertrauen. Es ist dem Schüler nicht gestattet, selber zu sehen, dadurch nicht gestattet, dass er Wein getrunken hat. Das liegt auch vor beim Abendmahl.

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