XVIII. Theosophie im alltäglichen Leben

GA 90b/1905-10-30/p032 ·1905-10-30 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.

Der Mythos und die Sage haben das schön ausgedrückt in einer symbolischen Sprache; sie finden es ausgedrückt in dem Mythos von den Heinzelmännchen: Früher, wo der Mensch noch nicht so viel gedacht hat, waren sie da. Dann kam die Zeit, wo der Mensch vorzugsweise zu denken anfing; da zogen sie sich zurück, die Naturgeister. Das ist sinnbildlich ausgedrückt, aber einer verborgenen Wirklichkeit entsprechend. Wie der Mensch seinem physischen Körper nach der Erde übergeben wird, wenn er stirbt, so werden diese Naturgeister ihren Elementarkörpern nach in die mentale Erde in den oberen Welten gesenkt, und da sterben sie. Der Mensch hat seinen Tod in der physischen Erde, der Naturgeist hat seinen Tod in der «Erde der geistigen Welt! [Sie haben dort ihr Grab, und das wird ihnen bereitet durch das spintisierende, klügelnde Denken der Menschen.]

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/90b/1905-10-30/p032.json
Cite: GA 90b/1905-10-30/p032 · edition original