{"corpus":"steiner","locus":"GA 90b/1905-12-10/p024","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Die Erdensonne ist Alle diese Dinge kann nur der erkennen, dem die Erdverhältnisse bekannt sind. Zur Zeit der alten Druiden sind uns diese Dinge von den Druidenpriestern als Märchen erzählt worden. So sind wir vorbereitet worden, dass wir heute Theosophie verstehen können. Die Eingeweihten reden zu den Seelen, nicht zu den jeweiligen Menschen. So bereitet uns die heutige Theosophie wieder vor für die Wirklichkeit der späteren Zeitalter. *Diverses vermutlich aus einer Fragenbeantwortung [mit Kommentaren des Mitschreibenden]* Richard Wagner hat die großen Wirklichkeiten intuitiv erfasst und in seinen großen Opern wiedergegeben. Verschiedene Versuche sind von den geistigen Strömungen gemacht worden, um diese Wirklichkeiten der Menschheit von heute vor Augen zu führen. Wie Richard Wagner als Künstler inspiriert wurde, so ist auch der Versuch gemacht, die Wahrheit dem Verstandesbewusstsein klar zu machen. Nietzsche war als Werkzeug dazu auserwählt. Sein Gehirn hat nicht standgehalten. Er musste den Versuch mit dem Tode büßen. [...] Die europäische Rasse war zu dickfellig. Es hat alles nichts genützt, bis Helena Petrovna Blavatsky es durchgebracht hat. - Wir hatten es mit Kali Yuga, der finsteren Zeit zu tun. Wir stehen in der Mitte der fünften Wurzelrasse und haben den Tiefpunkt überschritten. Jesus Christus: Als das Christentum entstand, war Jesus von Nazareth ein hochentwickelter Chela, dritter Grad, der Schwan. Für den ist die ganze Welt, was für den gewöhnlichen Menschen das menschliche Ich ist, das heißt er kennt das wahre Göttliche in jedem Dinge. Er kennt die ganze Welt innerlich. Jedes Ding sagt ihm seinen wahren Namen. [Auf die Bitte um nähere Erklärung versuchte Dr. Steiner es uns so klar zu machen:] Während ich mit Ihnen spreche, bewege ich die Luft, die Schallwellen schlagen an ihr Ohr und Sie nehmen die Worte in der Seele auf. Die Luft ist in fortwährender Bewegung, die Gehörnerven fangen den Schall auf. Nun denken Sie sich die Luft mit ihren verschiedenen Schwingungen, denn jedes Wort bringt verschiedene Schwingungen hervor [...]. Denken Sie sich nun, dass vom Anfang, che ein Ding wurde, ein Wort für jedes Ding gesprochen wurde, und dass die Luftwellen, die dieses Wort bildeten, fest wurden, starr gemacht wurden. Denken Sie sich, meine Worte würden starr gemacht, dann würden sie hier sichtbar auf den Fußboden fallen. Das war in der Tat der Hergang bei der Schöpfung. Christus kann in der astralen Welt gefunden werden. Meister Jesus lehrt, wie wir Christus finden. Christus wird wiederkommen als spiritueller Mensch, wenn er sich in der sechsten Wurzelrasse wieder verkörpern wird. Er wird einen Vorläufer haben, den Johannes den Täufer. Die Sonne stand im Frühling zur Zeit Christi im Widder, daher Christus = das Lamm. Sie rückt aber langsam vor. Früher stand sie im Zeichen des Stiers, daher der Stierdienst; noch früher in den Zwillingen, Perser - Ormuzd und Ahriman. Eine Sonnenperiode dauert zweitausendsechshundert Jahre. Jetzt kommt sie zu den Fischen. Im Mittelalter wurde hingewiesen auf die Zeit der Fische. Ein Element, ein Meer geistigen Lebens sollte kommen. Später kommt der Wassermann, nach zweitausendsechshundert Jahren. Die Tempelherren lehrten, dass Johannes wiederkommen werde - Johannes der Täufer","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"XXXVII. Über die Deutsche Mythologie","site_heading":null,"date":"1905-12-10","location":null,"word_count":501,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90b/1905-12-10/p024","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90b/1905-12-10/p024"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/90b/1905-12-10/p024","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.","evidence_translation":"Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them \"Hörermitschriften\", and the served text carries the note-taker's gap marker \"[Lücke in der Mitschrift]\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}