XXI. Erkenntnis Der Höheren Welten II
Daher ist es notwendig geworden, in einer tumultuarischen Weise durch das gesprochene Wort vor den größeren Mengen unserer Zeitgenossen die okkulten Lehren elementar zu entwickeln, damit jeder sich sagen kann, da und dort ist ein Mittelpunkt; wenn ich will, so kann ich mich anschließen. Eigentlich sollte niemand aufgefordert werden, sich irgendeiner geheimwissenschaftlichen Strömung anzuschließen. Wie weit da der einzelne geht, muss sein absolut freier Entschluss sein. Im Zeichen des Okkultismus sollte nie, wie man das heute auffasst, agiert werden. Durch eine solche Agitation wird nämlich das hervorgerufen, was nicht da sein sollte auf diesem Gebiete. Wer sich anschließt ohne eigentlich Suchender zu sein, der sagt: «Das gefällt mir, und das gefällt mir nicht - und das ist nicht das Richtige.» Eigentlich ist das Prinzip des gesellschaftlichen Zusammenschlusses nicht dasjenige, was richtig ist, wie im Buddhismus. Es ist nur ein Surrogat heute, weil man sich zu allem gesellschaftlich zusammenschließt. Das, was im Okkultismus das Richtige ist, ist die Gruppierung.
Cite:
GA 90b/1905-12-18/p009 · edition original