XXI. Erkenntnis Der Höheren Welten II
GA 90b/1905-12-18/p010
·1905-12-18
·
original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.
Ebenso wenig hat es einen Sinn, sich in eine Gesellschaft zum Zwecke des Okkultismus zusammenzuschließen, wie es auch keinen Sinn und Verstand hat, sich in Bezug auf Geometrie zusammenzuschließen. Man kann Geometrie von einem lernen, der Geometrie kann, aber in Gesellschaft kann man nichts über die Wahrheit der Geometrie ausmachen. Der Okkultismus ist ein kleiner Kreis innerhalb unserer Gesellschaft. Die Theosophische Gesellschaft ist eine Verwaltungssache, eine administrative Sache. Das okkulte Leben aber kann man in keinem anderen Sinne pflegen, als ich es zu erörtern versucht habe. Diejenigen, welche sich eingelebt haben in das okkulte Leben, die wissen, dass jene große Sicherheit des inneres Seelencharakters nur erreicht werden kann, wenn man das Unterscheidungsvermögen innerhalb der geistigen Welt hat.
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