XXI. Erkenntnis Der Höheren Welten II
Diejenigen der okkulten Schüler, welche eine weichere Natur haben als die abendländischen Menschen, die machen ganz besondere Übungen. Der Abendländer ist viel zu kompakt dazu. Die Morgenländer aber haben infolge ihrer weichen Natur die Möglichkeit, dieses Übungen zu machen. Der morgenländische Yogi setzt sich hin und sieht sich die Farbe einer solchen Blume an, wendet die ganze Aufmerksamkeit auf diese Farbe, lebt in dieser Farbe so, dass er imstande ist, die Aufmerksamkeit ganz von dem Gegenstande abzulenken und sie nur an der Farbe festzuhalten, dann erlangt er die Fähigkeit, die Farbe festzuhalten, auch wenn der Gegenstand weg ist. Dann wird es ihm möglich, diese schwebende Farbenwelt allmählich ins Bewusstsein hereinzubringen.
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GA 90b/1905-12-18/p022 · edition original