XXI. Erkenntnis Der Höheren Welten II

GA 90b/1905-12-18/p022 ·1905-12-18 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.

Diejenigen der okkulten Schüler, welche eine weichere Natur haben als die abendländischen Menschen, die machen ganz besondere Übungen. Der Abendländer ist viel zu kompakt dazu. Die Morgenländer aber haben infolge ihrer weichen Natur die Möglichkeit, dieses Übungen zu machen. Der morgenländische Yogi setzt sich hin und sieht sich die Farbe einer solchen Blume an, wendet die ganze Aufmerksamkeit auf diese Farbe, lebt in dieser Farbe so, dass er imstande ist, die Aufmerksamkeit ganz von dem Gegenstande abzulenken und sie nur an der Farbe festzuhalten, dann erlangt er die Fähigkeit, die Farbe festzuhalten, auch wenn der Gegenstand weg ist. Dann wird es ihm möglich, diese schwebende Farbenwelt allmählich ins Bewusstsein hereinzubringen.

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