XXXVIII. Das Vergängliche und das Ewige
Und somit kommen wir auf das zweite Glied der menschlichen Wesenheit; der ganze Körper ist ein Lebendes, wie der Kristall nicht ist. Solche Wesenheiten, von denen ein Stück abgenommen, nicht mehr dasselbe bleibt, nennt man «lebende Wesen. Wir Menschen haben also noch diesen Lebensleib, der macht, dass die einzelnen Teile zusammengehalten werden; und diesen Lebensleib nennen wir Ätherleib. Er ist für den Theosophen etwas ebenso Wirkliches wie der physische Leib. Und ebenso wie den physischen mit allen Mineralien haben wir den Ätherleib mit allen Pflanzen gemein. Der Mensch ist eine Pflanze; er wächst und pflanzt sich fort, denn diese Eigenschaften hängen am Ätherleib.
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GA 90b/1906-01-10/p011 · edition original