XXXVIII. Das Vergängliche Und Das Ewige
Wesentlicher noch als dieser ist das dritte Glied. In demselben Raume wie der physische Leib und der Ätherleib befindet sich eine Summe von Lust und Leid - eine Summe von Instinkten und Trieben, Gedanken und Vorstellungen, die sich ebenso mit einem Schwerte durchhauen lassen, wie der physische und ätherische Leib. Seit Jahrhunderten hat man diesem Dritten den Namen Astralkörper gegeben. Ihn haben wir mit allen Tieren gemeinsam. Der Mensch ist also ein Wesen, das alle drei Naturreiche - Mineralien, Pflanzen, Tiere - in sich vereinigt. Dies hat Goethe erkannt, und Schiller dokumentiert es mit den schönsten Worten in seinem ersten Brief an Goethe:
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GA 90b/1906-01-10/p012 · edition original