XXXVIII. Das Vergängliche und das Ewige
Wenn wir die Dinge benennen, so finden wir, dass ein jedes Ding seinen besonderen Namen hat, als Tisch, Stuhl, Bank, einen Namen, mit dem jeder das Betreffende bezeichnen kann. Nur der Mensch hat einen Namen, den er nur für sich aussprechen kann; sich selbst beigeben kann. Die tiefen Geister der Religionen entwickeln immer dies Gefühl. Deshalb haben die Juden das den unaussprechlichen Namen Gottes genannt, Jahve, das Ich. Ich kann mein Ich nicht von außen, nur aus tiefstem Innern erfassen. In meinem Innern kündet sich der Gott in meiner Seele an. Dieses Ich hält alles Übrige zusammen, und die Arbeit des Ich an den drei andern Körpern ist Weltentwicklung. Das Ich beherrscht die ganze Tierheit in sich und veredelt sie.
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GA 90b/1906-01-10/p017 · edition original