{"corpus":"steiner","locus":"GA 90b/1906-01-10/p020","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Was geschieht nun, wenn der Mensch stirbt? Da haben wir nun den physischen Körper vor uns. Man hat Tod und Schlaf verglichen; doch ist der Schlaf etwas anderes, ein Zustand, in dem der Mensch zeitweilig gar nicht das ist, was er eigentlich ist. Was hat der schlafende Mensch vom gewöhnlichen? Die physischen und chemischen Prozesse - Verdauung und die anderen Lebensprozesse gehen ebenso vor sich wie beim Wachen; Lust und Leid sind vergessen. Wenn wir den Schlafenden stechen, fühlt er es erst, wenn er aufwacht. Im schlafenden Menschen liegen physischer und Ätherleib - oder Lebensleib - vor Ihnen. Der Astralkörper Begierdenleib - ist nicht dabei, sonst würde der Schlafende auch Lust und Leid empfinden. Das Ich mit dem Astralkörper ist fort. Der Schlaf ist also ein Herauslösen des Astralkörpers - Begierdenleib. Unterbrochen wird der Schlaf zunächst durch Träume. Träume aber sind nicht wie wache Erlebnisse. Wir unterscheiden dreierlei Träume:","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"XXXVIII. Das Vergängliche und das Ewige","site_heading":null,"date":"1906-01-10","location":null,"word_count":149,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90b/1906-01-10/p020","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/90b/1906-01-10/p020"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/90b/1906-01-10/p020","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.","evidence_translation":"Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them \"Hörermitschriften\", and the served text carries the note-taker's gap marker \"[Lücke in der Mitschrift]\". The translation is the maintainer's, not a published one."}}