XXXVIII. Das Vergängliche und das Ewige
GA 90b/1906-01-10/p023
·1906-01-10
·
original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.
Der Tod: Wenn der Mensch stirbt, dann geschieht etwas anderes; nicht nur der Astralleib löst sich los, sondern er nimmt auch den Ätherleib mit. Der schlafende Mensch lebt, der gestorbene Mensch lebt aber nicht mehr, weil er den Ätherleib - Lebensleib - verloren hat. Der Ätherleib wird nach einiger Zeit der übrigen Ätherwelt übergeben. Dann bleibt noch der Astralleib mit dem Ich. Er besteht aus zwei Teilen: Aus dem, was nicht durchgearbeitet ist und aus dem, was der Mensch schon hineingearbeitet hat. Alles, was von außen verliehen ist, muss er nach dem Tode abgeben; und zwar gibt er das Tierische ab in der Kamaloka-Zeit - Astralwelt. In ihr wird die Aufgabe gestellt, die Hülle, welche man nicht kultiviert hat, abzustreifen; dann besitzt man noch, was man an seinem Ich rein herausgearbeitet hat.
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