XXXVIII. Das Vergängliche und das Ewige
Auf das Kamaloka folgt der Devachan, der Ort, wo alles Göttliche lebt, nämlich das Ich, und was es vergöttlicht hat an seinem Astralleib. Da wird der Mensch reif, neuerdings auf diese Erde zurückzukehren, und das, was er hier braucht, muss er im neuen Leben an sich nehmen. Er veredelt im neuen Leben seinen Astralleib immer mehr. Das kann er nur, wenn er einen neuen Ätherleib bekommt. Dieses Wieder-zu-sich-Nehmen der niederen Glieder führt zur Reinkarnation. Ewig ist, was der Mensch hineingearbeitet hat in seinen Astralkörper; vergänglich, was er ablegen muss, nämlich das, was er noch nicht durchackert hat. Wenn er soweit ist, dass er seinen ganzen Astralkörper durcharbeitet hat, muss er ebenso - auf höherer Stufe, seinen Ätherleib durcharbeiten. Einen solchen Menschen nennen wir Chela.
Cite:
GA 90b/1906-01-10/p024 · edition original