XXXVIII. Das Vergängliche und das Ewige

GA 90b/1906-01-10/p029 ·1906-01-10 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.

Indem ich meinen Astralleib bearbeite, werde ich ein edlerer Mensch — weiser und besser - und kann als solcher andere dazu anhalten, sich zu veredeln. Das ist eine Wirkung von Mensch zu Mensch; es wird der gute und weise Mensch einen wohltätigeren Einfluss üben, als der gegenteilige. Der Ätherleib hat seine Fähigkeit nicht nur in der physischen Welt, sondern auch in der Gedankenwelt. Durch Imagination, durch Gedanken kann auf andere gewirkt werden. Ich kann die Gedanken meiner Seele anderen zusenden. Sprechen, Ermahnen ist Wirken in der physischen Welt. Ebenso können Wirkungen in der übersinnlichen Welt geübt werden in dem Maße, als der Ätherleib durchgearbeitet und schlummernde Kräfte geweckt werden. Indem man die Gedanken bis in das Werkzeug verfolgt, macht man die Kräfte des physischen Leibes zu überirdischen. Dieses Ideal ist Atma — oder wie der Christ sagt: die Gemeinschaft mit dem Vater.

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