XXXVIII. Das Vergängliche und das Ewige
Indem ich meinen Astralleib bearbeite, werde ich ein edlerer Mensch — weiser und besser - und kann als solcher andere dazu anhalten, sich zu veredeln. Das ist eine Wirkung von Mensch zu Mensch; es wird der gute und weise Mensch einen wohltätigeren Einfluss üben, als der gegenteilige. Der Ätherleib hat seine Fähigkeit nicht nur in der physischen Welt, sondern auch in der Gedankenwelt. Durch Imagination, durch Gedanken kann auf andere gewirkt werden. Ich kann die Gedanken meiner Seele anderen zusenden. Sprechen, Ermahnen ist Wirken in der physischen Welt. Ebenso können Wirkungen in der übersinnlichen Welt geübt werden in dem Maße, als der Ätherleib durchgearbeitet und schlummernde Kräfte geweckt werden. Indem man die Gedanken bis in das Werkzeug verfolgt, macht man die Kräfte des physischen Leibes zu überirdischen. Dieses Ideal ist Atma — oder wie der Christ sagt: die Gemeinschaft mit dem Vater.
Cite:
GA 90b/1906-01-10/p029 · edition original