II. Über die Tempelritter

GA 90c/1903-08-28/p010 ·1903-08-28 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach bruchstückhaften Notizen und Mitschriften» (From fragmentary notes and transcripts). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Die Atlantier bewohnten ein Land, das sich ausgedehnt hat zwischen Afrika, Europa und Amerika. Viele Tausend Jahre vor unserer Zeitrechnung ist es schon zugrunde gegangen. Platon spricht noch von einem letzten Überrest, von der Insel Poseidonis, die ungefähr zehntausend Jahre vor unserer Zeitrechnung untergegangen sein soll. Für den mystischen Forscher steht die Tatsache des Vorhandengewesenseins der Atlantier fest. Diese vierte Rasse hatte eine Geistkraft besonders ausgebildet, die bei uns in den Hintergrund getreten ist zugunsten einer anderen Kraft. Das Gedächtnis war ihnen die Hauptkraft. Weniger wichtig ist es für uns, wie sie ausgesehen haben in Bezug auf ihr Äußeres. Unserer fünften Rasse ist es zugekommen den Verstand auszubilden. Die Atlantier rechneten und dachten nicht wie wir. Unser Rechnen unser Denken ist ein Produkt der fünften Menschenrasse. Eine andere Geistkraft wird in der Zukunft den Verstand wieder ersetzen. Die Atlantier haben sich niemals das Urteil gebildet 2 x 2 = 4. Ein solches Urteil gab es damals nicht. Der Mensch erinnerte sich, dass früher 2 x 2 = 4 genommen wurde. Er kannte auch allgemeine Sätze, aber er konnte gewisse Tiertypen nicht zusammenfassen. Die allgemeinen Urteile bildeten sich erst in der fünften Rasse.

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