XI. Über Gutes und Böses

GA 90c/1903-10-20/p006 ·1903-10-20 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach bruchstückhaften Notizen und Mitschriften» (From fragmentary notes and transcripts). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Die Menschen hatten damals alles, bis auf unseren Intellekt. Die Menschen der lunarischen Epoche hatten nicht den Intellekt. Sie dachten aber und stellten nicht so wie wir [vor]. Sie nahmen teil an einer viel universelleren Geistigkeit. Diese universellere Geistigkeit umgab sie als eine geistige Macht. Sie ist zu vergleichen mit einem Bienenschwarm, der eine gemeinsame Seele hat. [In der lunarischen Epoche hatte nicht jeder Mensch für sich einen Intellekt.] Sie waren durch eine in dem lunarischen Kosmos lebende Weisheit zu ihren Handlungen getrieben. Es ist dies ähnlich wie der Instinkt bei den Tieren.

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Cite: GA 90c/1903-10-20/p006 · edition original