XI. Über Gutes und Böses

GA 90c/1903-10-20/p011 ·1903-10-20 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach bruchstückhaften Notizen und Mitschriften» (From fragmentary notes and transcripts). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Es kamen also Wesen in die irdische Epoche, welche zu viel Intelligenz hatten, um die irdische Entwicklung durchzumachen. Sie müssen sich eine höhere Körperlichkeit aussuchen. Ein solches Wesen ist unvermögend, sich in unseren Körpern zu inkarnieren. Im menschlichen Körper würde ein solches Wesen nach allen Seiten hin beengt sein. Ein solches Wesen sucht in einer anderen Weise Inkarnation, sodass es nicht in die Menschlichkeit herabsteigt, sondern dass es aus den Manas-Körpern Stoff zur Verkörperung der Wesenheit sucht. Sie ziehen gleichsam die Intelligenzmaterie der Menschen an, um sich zu verkörpern. Das ist eine fortwährende Gefahr für die irdische Menschheit. Diese Gefahr bezeichnet die exoterische Weisheit als das böse Prinzip.

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